Schule als Entfaltungs- und Entwicklungsraum
Kinder
- sind neugierige Wesen, die die Welt, in der sie leben, verstehen wollen,
- lernen gern und intensiv – nur sie, wissen was sie in diesem Moment brauchen, um ihren inneren Entwicklungsplan zu erfüllen,
- sind glückliche und erfüllte Wesen, wenn sie die Möglichkeit haben, sich selbst zu entfalten,
- lernen besser durch praktisches Tun,
- haben sensible Phasen, in denen sie für bestimmte Lernaufgaben besonders aufnahmefähig sind,
- werden geleitet durch ihre spontanen Bedürfnisse,
- brauchen Sicherheit und eine verlässliche Begleitung durch Erwachsene,
- wollen Aufmerksamkeit und emotionale Geborgenheit,
- lernen im Spiel und spielen zum Lernen.
Der Tagesablauf ist geprägt durch eine feste Struktur von Angeboten, wie Morgenkreis, Erzählkreis, Kochzeit, Vesperzeit usw..
Unsere Kinder verbringen den Vormittag lernend, spielen, handwerklich arbeitend, sie entscheiden sich eigenständig, was und mit wem sie etwas tun wollen. Sie spielen miteinander, arbeiten, kochen, spüren was sie brauchen. In unserer Schule gibt es aufmerksame Erwachsene, die den Entwicklungsprozess der Kinder genau beobachten, die Kinder unterstützen und ihnen emotionalen Halt geben. Beurteilen jedoch bringt Kinder von ihrem inneren Lernweg ab und verlagert den Fokus auf das Draußen.
Kinder rhythmisieren ihren Tag selbst, sie wechseln die Aktivitäten zwischen Lernen in Stille, Toben und Bewegen, Spielen und Experimentieren. Im Spiel üben sie sich als Menschen, die auf dem Weg sind, probieren verschiedene Rollen aus, verarbeiten ungeeignete, schmerzhafte, eindrucksvolle oder alltägliche Situationen. Im Spiel erleben sie Lernanlässe, die sie wieder zum Material treiben.
Sie lernen:
- ihren Lernprozess selbst zu organisieren und entwickeln ein Gefühl für ihre eigene Selbstverwirklichung,
- lernen zu lernen,
- auf ihre eigenen Gefühle zu vertrauen und ihnen zu folgen,
- Kreativität zu entfalten,
- Methodenkompetenz,
- und machen die Erfahrung, dass Lernen eine zutiefst befriedigende Aktivität ist,
- entwickeln eine positive Einstellung zum Lernen, erfahren es als selbstverständlichen Teil ihres Lebens und gewinnen dadurch Lebenszuversicht,
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Fähigkeiten wie gezielte Aufmerksamkeit, Beobachten, Zuhören und nehmen diese in den Dienst von Erkenntnisgewinn,
- sich selbst kennen und spüren, wissen wie sie ihren Tag selbständig rhythmisieren können, damit sie leistungsfähig sind und es ihnen gut geht.
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