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Kinder
- lassen sich anregen durch eine vorbereitete Umgebung,
- wachsen auf in einer Welt umgeben von Schrift, Zahlen, Büchern usw., wollen diese Kulturtechniken erlernen und besitzen die Fähigkeit dies selbst mit Hilfe von entsprechenden Lernmaterialien zu tun,
- treffen in alltäglichen Situationen auf die Notwendigkeit, Schreiben und Lesen zu lernen,
- sind wissensdurstig und neugierig,
- wollen ihre Erfahrungen strukturieren und nehmen hierfür geeignetes und spezielles Material,
- brauchen einen Grundstock an Kenntnissen, um sich weiterführendes Wissen selbst aneignen zu können,
- sind neugierig, die Arbeitswelt und Arbeitsprozesse kennen zu lernen,
- sind neugierig, handwerkliche und künstlerische Fertigkeiten auszuprobieren und zu erlernen,
- lernen viele wichtige Dinge im Spiel und im aktiven Tun,
- sind neugierig auf alle Arten von ursprünglichen Lebensformen.
In der freien aktiven Naturschule Ettenheim finden die Kinder eine von uns vorbereitete Umgebung vor: Differenziertes und vielfältiges Material, um sich Kenntnisse zu erschließen, Schreiben, Lesen und Rechnen zu lernen. Angelehnt sind die Materialien unter anderem an die von Maria Montessori und J. Reichen. Das Material ist so aufbereitet, dass es ein selbständiges Lernen ermöglicht. Lehrer und Begleiter unterstützen Schüler, geben ihnen entsprechende Hilfestellungen, beobachten und protokollieren den Entwicklungs- und Lernprozess eines jeden Schülers. Neben der Materialarbeit lernen Kinder in Kursen und Projekten, die sie mit Hilfe eines Lehrers selbst planen, durchführen und evaluieren.
Regelmäßige Exkursionen bringen die Kinder in Kontakt zur Arbeitswelt, die sie anregt mehr darüber zu wissen oder selbst Arbeitsprozesse nachzuahmen.
Die vorbereitete Umgebung ist neben dem Lernmaterial angereichert mit Möglichkeiten, einfache handwerkliche Techniken zu erlernen, zu basteln, zu konstruieren, zu experimentieren, sich Wissen zu beschaffen, zu spielen und zu malen, kreativ zu sein, sich auszuruhen und zurück zu ziehen. Der Sandplatz, die Feuerstelle und der Wasserplatz lockt die Kinder immer wieder, dort zu verweilen und Erfahrungen mit den Elementen zu machen. Der Schulgarten ermöglicht selbst Erfahrungen mit Gemüsebau zu machen – zu pflegen, zu säen, zu hegen und zu ernten.
Ohne Strom und Wasser lernen die Kinder ursprüngliche Lebensformen kennen. Erst muss Feuer gemacht werden bevor es warm wird, für das Holz muss gesorgt werden und Wasser gilt es zu sparen, denn es gibt nur einen Kanister pro Tag.
Sie lernen:
- selbständig zu lernen, sich selbständig Kenntnisse anzueignen,
- Schreib- und Lesefähigkeit,
- Rechnen,
- mit Mengen, Maßen, Größen und Längen umzugehen,
- Kurse zu planen, Projekte zu initiieren, durchzuführen und Kenntnisse daraus abzuleiten,
- handwerkliche Techniken,
- Arbeitsabläufe und ursprüngliche Lebensformen kennen,
- wie Experimente aufzubauen, zu protokollieren und Ergebnisse abzuleiten sind.
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